Bewerbungsgespräch

Hallöchen ihr Lieben ♥

Wie versprochen bekommt ihr heute von mir ein paar Tipps&Tricks, wie man sich gut auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten kann und wie man einen gelungenen Auftritt hinlegt.

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Zuerst einmal möchte ich euch den Ablauf eines Vorstellungsgesprächs aufzeigen:

  • Begrüßung/Smalltalk (ca.5 min)
  • Selbstpräsentation (ca. 15 min)
  • Vorstellung des Unternehmens (ca. 10 min)
  • Rückfragen (ca. 10 min)
  • Verabschiedung (ca. 5 min)

Mit allem drum und dran dauert ein gutes Vorstellungsgespräch mindestens 40 Minuten.

Begrüßung/Smalltalk:

Wichtig in dieser Phase ist es, mit einem großem sympathischen Lächeln auf die Personaler zugehen. Mit den Worten „Guten Tag, Maraike Mustermann“ und einem festen Handschlag (hier nicht die Hand schütteln sondern angemessen fest drücken) begrüßt man nun die Gesprächspartner. Hinsetzten sollte man sich erst, wenn dies einem angeboten worden ist. Hat man das alles beachtet, ein passendes Outfit an (darauf bin ich in meiner vorherigen Blogpost eingegangen) und vor allem auch den Blickkontakt gehalten, so ist der wichtigste Schritt schonmal getan. Studien haben nämlich bewiesen, dass der erste Eindruck entscheidend dafür ist, ob man dann im Endeffekt den Job bekommt oder nicht. Nach der Begrüßung können Small-Talk-Fragen gestellt werden. Häufig fällt die Frage, ob man gut her gefunden hat. Auf solche Fragen natürlich immer positiv antworten wie zum Beispiel: „Ja ich habe sehr gut hergefunden, da auf ihrer Hompage der Weg optimal beschrieben worden ist.“

Selbstpräsentation:

Nach dem Small-Talk folgt meist die Selbstpräsentation. Gern genutzter Gesprächseröffner ist hier: „Erzählen sie etwas über sich“. Auf diese Phase kann mich sich gut vorbereiten, die Personaler wollen hier die wichtigsten Lebensabschnitte dargelegt bekommen, welche für den Job wichtig sind. Man sollte sich hier mindestens 5 Minuten präsentieren können. Im Anschluss daran werden gern Fragen gestellt wie: „Warum haben Sie sich bei uns beworben?“, „Warum möchten sie diesen Job?“, „Warum sollten wir Sie einstellen?“ oder „Was können Sie für uns tun, was andere nicht können?“. Auch auf diese Fragen sollte man gut vorbereitet sein. Nicht zu verachten sind die Klassiker, die tatsächlich immernoch bei Bewerbungsgesprächen gefragt werden. Hier zum Beispiel die Stärken und Schwächen, auf die man sich aber ebenfalls gut vorbereiten kann.

Vorstellung des Unternehmens:

In dieser Phase erzählen die Personaler vom Unternehmen. Hier gut aufpassen, denn die Gesprächspartner achten sicherlich darauf, ob der Gegenüber aufmerksam zuhört.

Rückfragen:

Bekommt ihr ein „Haben Sie noch Fragen?“ zu hören, dann immer mit „ja“ antworten. Hier macht es sich bezahlt, wer bei der Vorstellung des Unternehmens gut aufgepasst hat. Man sollte natürlich nicht nach etwas fragen, was vor wenigen Minuten erst geklärt wurde. Auch sollte man nicht nach Zusatzleistungen oder Urlaubsansprüchen fragen. Dies könnte nämlich die Motivation in Frage stellen. Gehts dem Bewerber dann vielleicht nur ums Geld? Mögliche Rückfragen wären: „Wie würde die Einarbeitungsphase aussehen?“, „Welche Herausforderungen kämen in den ersten 90 Tagen auf mich zu?“ oder „Wie würden sie das Arbeitsklima beschreiben?“. Man könnte auch nach Stärken und Schwächen des Unternehmens fragen.

Verabschiedung:

Wenn sich das Gespräch dem Ende zuneigt, sollte noch geklärt werden, wann mit einer Antwort auf das Gespräch gerechnet werden kann. Eine gute Verabschiedung könnte folgendermaßen lauten: „Ich danke ihnen für das interessante Gespräch und die angenehme Atmosphäre. Ich freue mich von Ihnen zu hören. Einen angenehmen Tag wünsche ich noch. Auf Wiedersehen Herr…..“ (Auch hier wieder die Hand reichen).

Ich hoffe mit diesem kleinen Überblick konnte ich euch gut auf euer nächstes Gespräch vorbereiten. solltet ihr noch Fragen haben, dann schreibt mir gerne. Ich versuche so schnell und so gut wie möglich zu antworten.

Liebste Grüße,

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