#beachbodynotsorry & alles über die letzten Monate

Nach über einem halben Jahr melde ich mich auch mal wieder bei euch. Ihr wollt sicherlich wissen, wieso, weshalb, warum ich solange nichts von mir hören lassen hab. Aus diesem Grund versuche ich mit dem heutigen Blogpost ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen.

Wie ihr ja wisst habe ich sehr lange mit dem Abnehmen gekämpft, da ich körperlich und auch gesundheitlich stark durch mein Übergewicht beeinträchtigt wurde. In dem Beitrag zur Detox Saftkur (hier) habe ich mich etwas ausführlicher dazu geäußert.

Nachdem wirklich alle Wege an Gewicht zu verlieren bei mir gescheitert sind, habe ich mit dem Gedanken gespielt, mich einer bariatrischen Operation unterziehen zu lassen. Damit sind operative Eingriffe gemeint, durch die eine nachhaltige Gewichtsreduktion erreicht werden soll. Vor über einem Jahr hab ich mich dann bei einem Adipositas-Zentrum zu einem Informationsgespräch angemeldet. Dort wurde mir erklärt, was alles berücksichtigt werden muss, um die Operation als medizinisch notwendige Maßnahme von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen.

Und dann wurde es ernst. Über Monate hinweg habe ich an Ernährungstherapie, Verhaltenstherapie und Bewegungstherapie teilgenommen, habe zahlreiche Atteste und Nachweise eingeholt und schlussendlich, nachdem weiterhin alles erfolglos war, den Antrag zur Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt. Bis dahin war ich mir nicht sicher, ob ich wirklich diese Operation machen möchte trotz aller Risiken und Einschränkungen. Doch als dann die Ablehnung der Krankenkasse kam und ich am Boden zerstört war, wusste ich, dass ich unbewusst meine Entscheidung für die Operation schon längst getroffen hatte. Somit legte ich Widerspruch ein und erhielt nur wenige Tage später die Zusage zur Kostenübernahme. Am 12.12.2017 war es dann soweit, mein Magenbypass, getauft auf den Namen Gustav, zog bei mir ein.
Jetzt, fast 6 Monate später, bereue ich es keinesfalls diesen Schritt gegangen zu sein. Das war jedoch nicht immer so. Ich hatte mit vielen Komplikationen zu kämpfen und bereute es zwischenzeitlich sehr, diese Entscheidung getroffen zu haben.

Mein Startgewicht lag bei 133,6 Kilo. Heute bin ich bei 93,4 Kilo. Ich hab also in den vergangenen Wochen mehr als 40 Kilo abgenommen.

An manchen Tagen sitze ich vor mich hin grinsend da, weil ich mich so über mein neues Lebensgefühl freue. Es sind die kleinen Dinge, die einem besonders auffallen.

  • Ich kann meine Beine wieder überschlagen.
  • Ich kann im Zug die Armlehnen runter klappen, weil ich dazwischen passe.
  • Ich brauche im Flugzeug keine Gurtverlängerung mehr.
  • Ich muss nicht mehr die Luft anhalten, wenn ich mir die Schuhe binde.
  • Ich kann mit meinen Freunden und Familie wandern gehen.
  • Ich habe viel mehr Energie und Lebensfreude.

Und ich könnte noch viel mehr aufzählen…

Es gibt zwar kein in Kilo definiertes Ziel, aber ein paar Pfund müssen noch runter, denn ich würde gerne in eine Größe 40/42 passen. Also keine Sorge, ich werde kein Spargeltarzan werden!

Mir ist klar, dass dies ein radikaler Eingriff in ein gesundes Organ ist und dass jede OP Risiken mit sich bringt. Allerdings habe ich mich im Vorfeld ausführlich mit allem befasst und für mich diese Variante gewählt. Ich bin mir sicher, dass der Ein oder Andere meine Entscheidung nicht nachvollziehen kann. Jedoch denke ich, dass diese Entscheidung jeder selbst treffen sollte und ich denke auch, dass wir alle vernünftig genug sind, jedem seine Entscheidung treffen zu lassen ohne negative Anfeindungen. Ich wollte euch offen und ehrlich an meinem Abnehmweg teilnehmen lassen und freue mich über eure Reaktionen.

Die Bilder sind übrigens Anfang Mai mit ca 96 Kilo entstanden 🙂

Soso mehr möchte ich erstmal gar nicht zu dem Thema sagen. Solltet ihr jedoch Fragen haben könnt ihr mir diese gerne stellen und ich versuche euch alles zu beantworten.

Xx. A.

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Swannja

Meine Liebe, wie schon beim letzten Treffen kann ich mich nur nochmal wiederholen: Du siehst grandios und strahlend schön aus!!! Bis hoffentlich ganz bald ❤️